Geschichte

Die Geschichte der Friedensmärsche in der Menschheit

Nicht nur in der Moderne sind Friedensmärsche gefragt und gefordert, wie es bei Attacken mit Gewalt der Fall ist, die auf das Konto von Islamisten gehen. Auch früher schon hat es Friedensmärsche gegeben, die sich mit dem Frieden auf der Welt oder in einem bestimmten Land auseinander setzten. hier sind zum Beispiel an dieser Stelle der Olof-Palme-Friedensmarsch erwähnt. Bei diesem Friedensmarsch handelte es sich um einen Protestzug von Menschen aus dem Jahre 1987. Olof-Palme war schwedischer Poiltiker, der sich für eine Abrüstung und für den Frieden einsetzte. Der ermorderte Politiker wurde sogleich Symbol für eine legale Protestwelle innerhalb der DDR. Der Olof-Palme-Friedensmarsch wurde von der Opposition ins Leben gerufen. Beteiligt haben sich Sympathisanten sowie einfache Bürger. Das Regime der DDR selbst hat den Olof-Palme-Friedensmarsch weder verboten noch zerschlagen, sondern ihn Jahre kurz vor der Öffnung der Mauer, stillschweigend hingenommen. Dennoch hat der Staatsapparat der DDR zu damaligen Zeiten alles daran gesetzt, den westlichen Führern der Welt die Existenz dieses Friedensmarsches vorzuenthalten. So haben immerhin viele DDR Bürger selbst von der Protestaktion erfahren.

Die Ostermärsche im westen Deutschlands

Der Pädagoge Konrad Tempel führte in den 60er Jahren in Westdeutschland die sogenannten Ostermärsche ein. Diese sollten nach dem Krieg als Mahnmal gegen Gewalt stehen und die Menschheit an die Schrecklichkeit und Brutalität kriegerischen Treibens erinnern. Ihren Höhepunkt hatten die Ostermärsche in den 70ern und 80ern, als das Atomzeitalter auch im Gehör der breiten Masse vertreten schien und sich die Menschen mit den Gefahren der Atombombe auseinandersetzen mussten.