Frieden für die Welt

Eine Welt ohne Krieg – möglich oder Utopie?

Bestimmt hat sich ein Jeder von uns schon mindestens einmal gefragt, wie es wohl wäre in einer Welt ohne Krieg zu leben. Dabei spielt vor allem das Miteinander der Menschen eine zentrale Rolle. Ohne Krieg würde manchen Regierungen schnell die Luft ausgehen. Auch wirtschaflich ständen einige Länder nicht mehr ganz so gut da, denn sie müssten ihre Exporte aus dem Waffengeschäft abstreichen und neue Einkommenquellen suchen. Es wird also schnell ersichtlich, dass viele Machtgeber gar nicht daran interessiert sind, Konfliktherde auf unserem Planeten den Gar auszumachen. Viel wahrscheinlicher ist es, dass der Frieden in Folge eines langandauernden Prozesses sich eines Tages ganz von selbst einstellen wird, wenn die Menschen gelernt haben ohne Neid und Masslosigkeit durch das Leben zu gehen. Vor allem die heutige Konsumgesellschaft trägt eine enorme Mitschuld daran, dass überall auf der Erde Rohstoffe ausgebeutet werden. Auch hier sind Kriege die Folge und manchmal sogar der Ursprung. Daneben sind es Interessenskonflikte, die am Frieden von Nationen zerren. In erster Linie sind daher die Religionen zu nennen, die längst ihren Kern verlassen und oftmals im Fanatismus angelangt sind. Der extreme Glaube führt zu Hass auf Andersdenkende und die dadurch verbundene Verfolgung. Dabei hatte die Menschheit schon öfter in ihrer Geschichte mit der Verfolgung anders Denkender zu tun: So waren es im 2. Weltkrieg die Juden, im Mittelalter die Nicht-Christen und im Zeitalter des römischen Reiches sogar die Christen selber, die sich einer Verfolgung ausgesetzt sahen. Heute ist der allgemeine, typische Westler das Feindbild der meisten Muslime mit radikalem Gedankengut. Dabei zeigt sich, dass westlich geprägte Muslime ebenfalls in das Raster der Radikalisten fallen und von ihnen genauso gejagt werden. Muslime und Christen und Juden würden sich also gut daran tun, zusammenzustehen und den gemeinsamen Feind nicht gewähren zu lassen. Anstelle von Kriegen und Kampf sollte das Gesetz eingreifen und Menschen mit radikalem Gedankengut im Vorfeld zeigen, dass solche Tendenzen in unserem Rechtsstaat nicht erwünscht sind. Nur mit einer offenen Diskussion ließe sich das Thema endlich beilegen. Die meisten Muslime selbst sind ebenfalls daran interessiert, den Interessenkampf endlich zu beenden und für ein friedliches Miteinander alles zu geben. Nur zusammen lässt sich eine harmonische Welt erschaffen, in der das Leben tatsächlich als lebenswert betrachtet werden kann.